Altersvorsorge für Gründerinnen und Gründer

Altersvorsorge für Gründerinnen und Gründer

Die Altersvorsorge ist vor allem bei jungen Gründerinnen und Gründern fast ein Fremdwort und beim Gründen eines Start-ups erstmal ein eher unwichtigeres Thema. Schließlich gibt es in der Anfangszeit einer Existenzgründung viel wichtigere Dinge. Genau aus diesem Grund haben wir uns mit diesem Thema befasst und für Euch, liebe Gründer*innen da draußen einiges zusammengefasst.

 

Altersvorsorge: Das solltet Ihr wissen!

Laut § 2 Sozialgesetzbuch VI sind Gründerinnen und Gründer von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit und müssen keinerlei Beiträge in das gesetzliche Rentensystem einzahlen. Die endgültige Entscheidung liegt aber dennoch beim Gründenden selbst, ob er sich entweder freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert oder beispielsweise in die private Altersvorsorge einzahlt. Bei dieser Entscheidung sollte jede*r Gründer*in selbst abwägen, welche Altersvorsorge am ehesten zu den finanziellen Ressourcen passen. Auch wichtig ist es, sich so früh wie möglich mit dem Thema Altersvorsorge zu befassen, um rechtzeitig handeln zu können.

 

Verschiedene Optionen der Altersvorsorge

Neben der gesetzlichen Rentenversicherung besteht erstens die Möglichkeit einer privaten Rentenversicherung oder zweitens die Möglichkeit Kapital gewinnbringend anzusparen. Bei der zweiten Option gibt es diverse Alternativen. Darüber gleich mehr. Bei der privaten Rentenversicherung erhält man lebenslang oder auf einen Schlag bei Rentenbeginn eine Zahlung, die zwischen der garantierten Mindestsumme und dem tatsächlich vom Versicherer erwirtschafteten Betrag liegt. Negativ ist jedoch, dass diese Option mit relativ hohen Kosten verbunden ist. Kommen wir nun zu den Alternativen der Anlageformen. Nicht zu vergessen gibt es auch die Riester Rente, welches vom Staat gefördert wird. Darüber hinaus gibt es die Kapitallebensversicherung, welches handelt es sich um eine Form der Lebensversicherung, bei der im Todesfall oder nach Ablauf des Vertrags die Versicherungssumme ausgezahlt wird. Alternativen der Anlageformen sind unter anderem das Tagesgeld- und Festgeldkonto, aber auch ein gut sortiertes Wertpapierdepot bei der Hausbank oder einem Broker mit niedrigen Gebühren.

 

Lesenswerte Quellen zum Thema

Es gibt sehr gute Quellen, die exklusiv für Gründerinnen und Gründer hilfreiche Informationen und Tipps liefern. Wir sind bei der Recherche auf diese guten Quelle gestoßen, die wir Euch empfehlen:

 

Ihr habt spezifische Fragen?

Falls Ihr mehr zum Thema Altersvorsorge erfahren und spezifische Fragen einen Experten stellen möchtet, raten wir Euch bei unserem virtuellen Gründerworkshop am 20. April vorbeizuschauen. Dort werden auf alle Fragen der Gründer*innen eingegangen und wertvolle Insights und lehrreiche Handlungsempfehlungen gegeben. Referent dieser kostenfreien Veranstaltung ist Christopher Pirsch, Leiter betriebliche Versorgung bei Good24. In seinen mehr als 15 Jahren Berufserfahrung hat Christopher zunehmend sein Verständnis von Beratung entwickelt: Versicherungsmakler müssen neu gedacht werden – weg von dem Verkaufen von Produkten, hin zu der individuellen Aufstellung eines dynamischen Plans. Durch den Weg zu Good24 hat sich dieser Fokus auf die Beratung von (social) Entrepreneur:innen gerichtet. So beantwortet er alle eure Fragen rund um das rote Tuch der Versicherungen – sowohl aus Sicht der Privatperson aber eben auch rund um den betrieblichen Kontext.

 

Jetzt kostenfrei anmelden!

 

**Update: 23. April 2021**

Wir haben diese virtuelle Veranstaltung aufgezeichnet und für Euch auf YouTube hochgeladen. Viel Spaß!

 

 

 

Aussagen des Autors geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder!

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