Startup Interview mit CleanupArmy

Für eine müllfreie Umwelt [CleanupArmy im Interview]

CleanupArmy nutzt die Skalierbarkeit von digitaler Technologie, um weltweit bereits existierende Müllverschmutzungen systematisch im Schulterschluss verschiedener gesellschaftlichen Teilnehmer zu beseitigen.  Dabei bringt die Plattform drei Gruppen gewinnbringend zusammen: (1) Bürger, die es satt haben in ihrer Kommune auf Müllverschmutzung zu treffen, (2) bereits weltweit existierenden NGOs, die öffentliche Aufräumarbeiten veranstalten, und (3) Unternehmen, die sich nicht nur öffentlichkeitswirksam, sondern auch mit größtmöglichen Impact dem Umweltschutz verschreiben wollen. 

 

Wer seid Ihr, wie ist der Name eures Start-ups und seit wann gibt es euch?

Wir sind Andreas, Tobias und Marc und wir sind CleanupArmy. Uns gibt es seid drei Monaten.

 

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Ursprünglich begann Andreas über die Idee von CleanupArmy nachzudenken während er in Enschede seinem Masterstudiengang in Educational Science & Technology nachging. Als die Idee sich konkretisierte und er erkannte, dass er sich zusätzlichen Rat einholen musste, fing er an diesen in seinem Bekanntenkreis zu suchen. Als er merkte, dass die Ratschläge ihm nicht nur enorm weiterhalfen, sondern die Idee auch Begeisterung auslöste, beschloss er gemeinsam mit seinen Partnern Marc und Tobias weiter daran zu arbeiten.

 

Was ist Euer Geschäftsmodell?

Unsere digitale Plattform – die CleanupArmy App – nutzt gekonnt Crowdsourcing-Mechanismen, um die oben beschriebenen gesellschaftlichen Bedürfnisse und Image Probleme der Unternehmen anzugehen.

Ein zentraler Bestandteil unserer Lösung, welches uns für Sponsoren interessant macht, ist die soziale und emotionale Komponente in der systematischen Dokumentation. Jeder einzelne hochgeladene Fall von Müllverschmutzung, Aufräumarbeit und Resultat kann durch User-generated content publikumswirksam inszeniert und festgehalten werden.

 

Was ist Euer USP? Was ist das Besondere an eurem Start-up?

Es gibt bereits digitale Produkte (Litterati, Trashout, Trashpackers) die sich der Thematik verschrieben haben. Jedoch haben wir folgende Alleinstellungsmerkmale:

  1. Integration von Unternehmen:

Wir prangern Umweltsünder nicht an, sondern beziehen sie als strategische Partner in der Schaffung der Lösung mit ein. Dies erreichen wir durch die Integration von Sponsoren in unserem Lösungsprozess

  1. Social Media Plattform für Müll:

Des Weiteren sind wir die einzigen, welche den rein funktionellen Aspekt der App (Müllortung durch Bürger und Events erstellen) mit Social Media Funktionen aufwerten. Unsere App wurde dafür konzipiert um freie Bahn für User-generated content zu gewährleisten und eine digitale Rekrutierung von Mitbürgen so attraktiv und benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten!

  1. Systematik und Übersicht

Zuletzt sind wir die einzige App die sowohl die Fälle der Müllverschmutzung als auch Events und die entsprechenden Resultate der Aufräumarbeiten separat darstellen. Zusätzliche Systematik und Übersicht gewährleisten wir durch die Erfassung von ergänzenden Daten wie Schweregrad der Verschmutzung, Anzahl der Ansichten, Teilnehmerzahlen, Likes für Resultate und einer intuitiven Benutzeroberfläche.

 

Wer ist Eure Zielgruppe?

Unsere Kunden lassen sich in drei Gruppen einteilen:

  1. die „App User“, die den Müll fotografieren, bereinigen und selbst Events erstellen. Hier ist die Zielgruppe: jeder Mensch, der sich an Müll in der Natur stört.
  2. Firmen und Unternehmen mit CSR die effektive Aufräumarbeiten durchführen, Events sponsern und ihre Aktivitäten markenwirksam an den Endkunden kommunizieren wollen.
  3. NGO- non-profit Organisationen, die sich eine plastikfreie Welt als Ziel gesetzt haben und auf der Suche nach finanziellen Ressourcen und Aufmerksamkeit für ihre Aktivitäten sind.

 

Welchen Markt habt Ihr anvisiert (regional, national, international)?

Zunächst wollen wir regionale Unternehmen auf unseren Marktplatz eingliedern, mittelfristig wollen Wir national und international agieren.

 

Was sind Eure Pläne für die Zukunft?

Entwicklungsschritte:

Proof of concept – Anfang September launchen wir unseren Prototypen. Ziel ist es, von Usern, Partnern und Sponsoren Feedback zu erhalten und entsprechende Anpassungen an dem Produkt vorzunehmen.

User Traffic schaffen – erste Nutzer auf die Plattform ziehen und Content generieren

Partnernetzwerk aufbauen – Austausch von Expertise und Neugewinnung weiterer Kommunikationskanäle.

Monetisierung – Entwicklung von kostenpflichtigen Services

 

Wie seid ihr eigentlich zum Hub gekommen und wie findet ihr diesen?

Freunde und Bekannte haben uns auf DIGITALHUB.DE hingewiesen.

 

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FÖRDerprojekt

Der DIGITAL HUB REGION BONN ist ein Förderprojekt von Digitale Wirtschaft NRW (#DWNRW).
Eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.