Startup Interview Haleos

Intelligente Lösung für den Einzelhandel- Haleos im Interview

Das Start-up Haleos entwickelt eine modulbasierte Softwarelösung, mit dem die Conversion Rate erhöht und die Mitarbeiterauslastung durch off-topic work im Einzelhandel reduziert werden soll. Statische Plakatwerbung soll durch innovative und ansprechende dynamische Digitalwerbung ersetzt werden, die basierend auf bestimmte Faktoren die bestmögliche Werbung schaltet. Der Einzelhandel hat nachweislich Umsatz- und Gewinneinbußen, da Kunden das gesuchte Produkt einfach nicht finden – Haleos findet: Das muss nicht sein!

 

Wer seid ihr, wie ist der Name eures Start-ups und seit wann gibt es euch?

Wir sind Florian, Thomas und Luca. Zusammen sind wir im Westerwald zur Schule gegangen und haben dort im März 2020 unser Abitur gemacht. Im gleichen Jahr, genauer gesagt im August, haben wir unser Start-up Haleos gegründet.

 

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Wir waren selbst schon oft frustriert, im Supermarkt/Discounter das gesucht Produkt nicht gefunden zu haben oder minutenlang mit Mitarbeitern danach suchen mussten. Außerdem haben wir gesehen, dass bestehende Systeme viel Verbesserungspotential bargen. Auch haben wir bemerkt, dass wir es besser machen könnten als die Dienstleister und Produzenten der aktuellen Lösungen. So haben wir uns an die technische Umsetzung gesetzt und befinden uns aktuell im Beta-Test unseres ersten Moduls.

 

Was ist euer Geschäftsmodell?

Unsere modulbasierte Softwarelösung bietet den Kunden die Möglichkeit nur die Module ihrer Wahl zu abonnieren und so nicht mehr zu bezahlen, als wirklich verwendet wird. Geld verdienen wir demnach über die Abo-Preise (Grund- und Modulpreise), neben einer Einrichtungsgebühr je nach Modul. Denkbar wären auch nutzungsbasierte Gebühren (Kosten je nach API-Aufrufe etc.) oder ähnliches.

 

Was ist euer USP? Was ist das Besondere an eurem Start-up?

Wir legen Wert auf einfache Bedienbarkeit und eine intuitive Benutzeroberfläche unserer Soft- und Hardware. Wir verwenden nur state of the art Technologie am Puls der Zeit, um maximale Performance und Sicherheit gewährleisten zu können. Benutzeroberflächen wie bei Windows 95, die man bei der Konkurrenz noch findet, kommen bei uns nicht in Betracht. Außerdem achten wir auf minimale Latenzen und vielfältige Anbindung und Einsatzgebiete.

 

Wer ist eure Zielgruppe?

Unsere Zielgruppe ist primär der Einzelhandel, denn dort sehen wir erhebliches Verbesserungs- und Umsatzpotential. Sekundär funktionieren unsere Produkte aber auch in anderen wirtschaftlichen Bereichen sowie Einrichtungen wie Universitäten, Bibliotheken, Stadthäusern etc., die Anzeigetafeln und Navigatoren gebrauchen können.

 

Welchen Markt habt ihr anvisiert (regional, national, international)?

Unsere Produkte lassen sich problemlos direkt national vertreiben, da eine physische Präsenz nicht nötig ist. Wir können unsere Soft- und Hardware in einem Onlineshop vertreiben und fernwarten, Ersatzgeräte können per Post versandt und vom Kunden eingerichtet werden. Unterstützung vor Ort ist darüber hinaus natürlich möglich, jedoch nicht nötig.

 

Wie sieht euer Pricing aus?

Für das Billboard Modul haben wir einen Preis von ~ 15€/Stick ins Auge gefasst. Diese Einschätzung von uns würden wir gerne im Diskurs mit unseren Betatestern festigen. Für Großabnehmer (z. B. EH-Ketten oder etwa eine Universität) könnte der Preis auch problemlos auf ~10€/Stick gedrückt werden, ohne dass wir größere Gewinnverluste erfahren.

 

Was sind eure Pläne für die Zukunft?

Dieses Jahr wollen wir unser erstes Modul, welches sich aktuell im Beta-Test befindet, marktreif entwickeln und ggf. mit der Entwicklung unseres zweiten Moduls beginnen, welches dann nächstes Jahr marktreif sein soll. Wir möchten zeitnah den Betatest ausweiten und bis zum Jahresende min. fünf zahlende Kunden mit 20 Billboards im Einsatz akquiriert haben. Nächstes Jahr sollen dann weitere Kunden folgen, Bestands- wie Neukunden möchten wir dann auch das zweite Modul erst als Betatest, dann als normales Modul anbieten.

 

Wie seid ihr eigentlich zum Hub gekommen und wie findet ihr diesen?

Der Hub ist uns als Gründernetzwerk vorgeschlagen worden, weil der technologische Schwerpunkt mit unserem Start-up übereinstimmt. Jedes digitale Meeting war sehr angenehm und wir freuen uns auf die zukünftigen Möglichkeiten, die uns durch das Netzwerk und die Expertise eröffnet werden!

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