Interview mit FoundFactory

Matching-Plattform für Gründer [Interview mit FoundFactory]

Das Start-up FoundFactory hilft Gründerinnen und Gründern dabei, passende Mitgründer bei der Unternehmensgründung zu finden. Dabei fokussiert sich die Matching-Plattform auf die Persönlichkeitsmerkmale sowie fachliche Kompetenz der Nutzer, um ein erfolgreiches und nachhaltiges Matching zu erzielen.

 

Wer seid Ihr, wie ist der Name eures Start-ups und seit wann gibt es euch?

Mein Name ist Melissa Günther, ich bin die Gründerin der Plattform FoundFactory, die es seit Oktober 2020 gibt.

 

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Ich habe mir vorletztes Jahr in meinem Auslandssemester Gedanken über meine berufliche Zukunft gemacht. Dabei hatte ich immer das Ziel, selbst zu gründen. Daraufhin habe ich mir die Frage gestellt, wo ich einen passenden Mitgründer finden würde, falls ich einen suche. Daraus ist die Idee zur FoundFactory entstanden.

 

Was ist Euer Geschäftsmodell?

Jeder Nutzer, der flexibel bleiben und keine subscription eingehen möchte, kann für jedes Match einzeln zahlen und somit das Match freischalten. Oder er wählt die subscription und kann jedes seiner Matches anschauen. Es wird eine definierte Anzahl an Erstnutzern geben, die die Plattform für einen bestimmten Zeitraum kostenlos nutzen können.

 

Was ist Euer USP? Was ist das Besondere an eurem Start-up?

Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal ist, dass der Algorithmus Persönlichkeitsmerkmale mit einbezieht. Es wurde untersucht, welche Eigenschaften sehr erfolgreiche Gründer Teams ausmachen; was in diesen Teams die Erfolgsfaktoren sind. Bei der Erstellung des Nutzerprofils muss man sowohl grundsätzliche Fragen zur Persönlichkeit als auch zur fachlichen Kompetenz beantworten. Derzeit gibt es in dem Bereich keine Plattform am Markt, die auch nur ansatzweise das Persönliche berücksichtigt.

 

Wer ist Eure Zielgruppe?

Die Zielgruppe beinhaltet alle, die einen Mitgründer suchen. Das können beispielsweise Studenten sein, die während des Studiums ein Startup gründen möchten, Absolventen, die den Weg des Aufbaus eines eigenen Startups gehen möchten, anstatt eine Karriere in einem Angestelltenverhältnis anzustreben, als auch bereits erfahrene Gründer, die ihr Gründungsteam erweitern möchten.

 

Welchen Markt habt Ihr anvisiert (regional, national, international)?

Die Plattform konzentriert sich zum Start erst einmal auf Deutschland. Das langfristige Ziel ist sicherlich, die Plattform auch international zu erweitern. Da es eine rein digitale Lösung ist, ist dies relativ gut umsetzbar.

 

Wie sieht Euer Pricing aus?

Die Plattform bietet auf der einen Seite an, jedes Match einzeln freizuschalten oder aber das Subscription Model, welches monatlich zu zahlen und kündbar ist.

 

Was sind Eure Pläne für die Zukunft?

Für die Zukunft sind bereits weitere Funktionen geplant, sodass die Plattform nicht nur Mitgründer vermittelt, sondern auch Personen aus „anderen Bereichen“ und somit die Gründer und Startups langfristig betreut. Zusätzlich ist ein langfristiges Ziel, die Plattform auf internationaler Ebene zu erweitern und zu etablieren

 

Wie seid ihr eigentlich zum Hub gekommen und wie findet ihr diesen?

Ich habe beim Digihub Köln für das Gründerstipendium gepitcht und wollte unbedingt an einem Accelerator Programm teilnehmen. Da ich den Digihub generell für seine wertvollen Workshops und Insights sehr schätze, habe ich mich beim DIGITALHUB.DE in Bonn beworben und war sehr froh, als ich die Zusage erhalten habe.

 

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Der DIGITAL HUB REGION BONN ist ein Förderprojekt von Digitale Wirtschaft NRW (#DWNRW).
Eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.