SmartCamps-Crew

SmartCamps für digitale Bildung

BG3000 ist ein Social Impact-Startup, das dreitägige „SmartCamps“ in Schulen anbietet. Dabei handelt es sich um Veranstaltungen, bei denen Fachleute den Schülern digitale Bildung vermitteln. 

SmartCamps im Trend 

Das Startup der Gründerin Simone Stein-Lücke war zuerst für die Schulen in Bad Godesberg gedacht – daher das Kürzel „BG“ im Namen. 

Aber rasch wuchs das Projekt über Bad Godesberg und Bonn hinaus. Denn es trifft den Nerv der Zeit: Politik und Wirtschaft, Länder und Kommunen, alle wünschen sich mehr digitale Bildung für die Kids. Die Frage ist nur: wie? 

Auf diese Frage gibt BG3000 die Antwort. Das Unternehmen heuert hochkarätige Experten an, die in Schulen seriöses Wissen und digitale Kompetenz vermitteln. Die Trainer kommen zum Beispiel aus dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und dem Fraunhofer Institut. Oder sie haben sich als Influencer im Internet einen guten Ruf erworben. 

Party zum 50. SmartCamp 

Am 20. November feiert BG3000 im Digital Hub Bonn eine ganz besondere Zahl: Einen Tag später findet in Ahaus das fünfzigste SmartCamp statt. 

Zu diesem Anlass lädt Simone Stein-Lücke ab 18:30 Uhr zur Party im Hub: alle Sponsoren, Freunde, Schulleiter, Schirmherren, Beirat, Wirtschaftsförderer, Freunde des Hause, Trainer und der Firma oder dem Hub nahestehenden Leute sind eingeladen. 

Lediglich um eine Anmeldung unter KG@bg3000.de wird gebeten, weil das Platzangebot nicht unbegrenzt ist.

Festredner sind BSI Präsident Arne Schönbohm, Julia Klöckner, CDU-Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz, und der YouTuber Jules. 

Nach dem offiziellen Teil gibt es ein Buffet, Drinks und Musik bis zum Abwinken. 

Als Sponsoren sind Google, die Barmer, die Gaffel-Brauerei und Pernord Ricard mit Lillet mit an Bord. 

Hochrangige Schirmherren 

Überhaupt, die Politik: Sie liebt BG3000, weil die SmartCamps eine ganz konkrete Lösung für ein Problem bieten, das den Politikern unter den Nägeln brennt. 

Schirmherr des 50. SmartCamps ist der Ahauser Bundestagsabgeordnete Jens Spahn, seines Zeichens Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen. 

Und die Saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer machte die digitale Bildung gleich zur Chefsache. Bis 2020, so ihr erklärter Wille, soll jede zweite Schule im Saarland ein SmartCamp abgehalten haben. 

Drei Ziele 

Ein SmartCamp verfolgt vor allem drei Ziele: 

  1. Sicherheit. Unter dem Motto „Achte auf dich“ lernen die Schüler, Sicherheitsrisiken im Internet einzuschätzen und zu vermeiden. Auch über Cybermobbing wird geredet, ein Thema, das Schüler oft unterschätzen. 
  1. Kritikfähigkeit. Das Internet ist ein Wirtschaftsraum. Den Schülern wird vor Augen geführt, dass die meisten Anbieter von Internet-Inhalten eigene Ziele verfolgen. Sei es, dass sie etwas verkaufen möchten, sei es, dass sie für eine politische Ideologie werben – an jeder Ecke lauern Manipulationen und Fake News. Deshalb sollen Inhalte nicht kritiklos konsumiert werden. 
  1. Eigene Kompetenz. Die meisten Schüler haben einen eigenen Social Media-Kanal. Im SmartCamp lernen sie, wie sie diesen „richtig“ betreiben, ohne in Fallen und Fettnäpfchen zu stolpern. Außerdem lernen sie Berufe kennen, die mit digitaler Kompetenz verbunden sind – vom Digital Security Officer bis zum Social Media Manager. Vielleicht lässt sich der eine oder die andere für eine solch zukunftsträchtige Karriere begeistern. 

Globale Kontakte 

Früher im Jahr 2017 hat BG3000 schon eine Auszeichnung gewonnen. Als eines von zehn Startups durfte die Firma auf Einladung der NRW Wirtschaftsförderung zu einer Roadshow nach New York reisen. 

Es entstanden Kontakte zu einer Wissenschaftlerin aus Stanford, die wertvollen Input gab, und einem iraelisch/amerikanischen Spieleentwickler, der „Games for Change“ programmiert – Spiele, die etwas bewegen. 

Vielleicht wird Gamification im Schulunterricht das nächste große Ding, wir drücken die Daumen!

 

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