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Zehn Tipps für mehr Produktivität im Homeoffice [In Zeiten von COVID-19]

Aufgrund der aktuellen Lage -COVID-19-Pandemie- arbeiten wir nun seit geraumer Zeit von zu Hause aus. Während die einen das Homeoffice strukturiert und voller Konzentration meistern, gibt es immer noch einige, denen es schwerfällt, die Heimarbeit im gewöhnlichen Tempo zu erledigen. Deshalb haben wir zehn bewährte Tipps aufgelistet, die Euch helfen werden, möglichst effizient und produktiv zu arbeiten.

 

Ob nun das Homeoffice mehr Nachteile als Vorteile hat oder umgekehrt, ist seit der Corona-Pandemie kein Diskussionsthema mehr, sondern die einzige Alternative. Denn unsere Welt ist in einem Ausnahmezustand. Um die exponentiell ansteigende Ansteckungsgefahr zu minimieren sollen Sozialkontakte vermieden und das Haus oder die Wohnung nur, wenn nötig verlassen werden.

Diese Tatsache führt dazu, dass von Büroarbeit eine Heimarbeit entsteht. Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig eine digitale Infrastruktur für Unternehmen und Start-ups sind. Da DIGITALHUB.DE bereits seit Gründung viel Wert auf die Digitalisierung der einzelnen Prozesse legt, fällt es uns, als Hub-Team nicht allzu schwer aus dem Homeoffice heraus zu arbeiten.

Für diejenigen, die immer noch Probleme haben im Homeoffice genauso produktiv und effizient, wie im Büro zu arbeiten, haben wir zehn hilfreiche Tipps aufgelistet:

 

Tipp 1: Arbeitsplatz finden

Das allerwichtigste der Heimarbeit ist die richtige Wahl des Arbeitsortes. Ein nahezu perfekter Arbeitsort ist natürlich ein gut durchlüftetes und belichtetes Arbeitszimmer. Besitzt Du kein Arbeitszimmer, dann raten wir Dir ein Zimmer zu wählen, wo nicht unbedingt das Ganze Familienleben stattfindet. Denn somit wirst du durch andere Faktoren ganz locker abgelenkt. Du solltest auch darauf achten, nicht unbedingt auf dem gemütlichen Sofa, sondern an einem Schreibtisch zu arbeiten.

Du hast Kinder? Dann fällt Dir sicherlich Homeoffice eine Stufe schwieriger als andere. Woher ich das weiß? Ich habe einen 6-jährigen Bruder, der ebenfalls durch die Corona-Krise nicht in die Grundschule geht. Für sie steht Homeschooling an. Auch für Kinder kann ein „Kinder-Arbeitsplatz“ im Homeoffice geschaffen werden. Somit können beide Parteien zusammen in Ruhe arbeiten.

 

Tipp 2: Arbeitszeiten festlegen

Man könnte meinen: Wer mehr arbeitet, ist umso mehr produktiver und schafft auch mehr. Diese Annahme ist aber falsch. Denn laut wissenschaftlichen Untersuchungen, hat jeder Mensch ein individuelles Potenzial an maximal möglicher Produktivität und kann demnach nur für einen begrenzten Zeitraum produktiv sein -danach geht es rapide bergab. Also: Je mehr du arbeitest, desto weniger produktiv und kreativ wirst du! Aus diesem Grund ist es ratsam, auf Überstunden zu verzichten und die Arbeitszeiten möglichst gering zu halten.

Auch im Homeoffice gelten die gleichen Arbeitszeiten wie sonst auch. Wie Du das Ganze einteilst, ist im Endeffekt Dir überlassen. Wir raten Dir jedoch, deine üblichen Arbeitszeiten beizubehalten und diese fortzuführen. Somit hast Du deine übliche Routine beibehalten und Dir fällt es deutlich leichter, auf die Arbeit zu konzentrieren. Ein weiterer wichtiger Ratschlag bei der Zeitplanung ist es, Deine An- Abwesenheit zu kommunizieren. Dadurch können Dich Mitarbeiter*innen besser erreichen und die Kommunikation verläuft reibungslos.

 

Tipp 3: Regelmäßige Bewegungspausen einlegen

Gerade wenn man einige Stunden vor dem PC sitzend verbracht hat, wird unser Körper steif und unbeweglich. Somit entstehen Beschwerden im Nackenbereich, Rückenschmerzen und andere Probleme. Aus diesem Grund sind regelmäßige Pausen mit kleinen Übungen sehr hilfreich. Somit kann auch das weitverbreitete Mittagstief überwunden werden, und man ist automatisch aktiver, konzentrierter und fühlt sich während der Arbeitszeit gut und ausgeglichen. Es gibt leichte Mini-Workouts, die am Schreibtisch oder daneben ausgeführt werden können. Ratsam ist es, diese Übungen auch mit Kindern in Form von Spielpausen zu machen!

 

Tipp 4: Mittagessen/Mittagspause nicht überspringen!

Wer im Homeoffice arbeitet, tendiert eher dazu, die Mittagspausen beziehungsweise das Mittagessen zu überspringen. Das solltest Du aber nicht machen! Klar, du musst nicht unbedingt um Punkt 12 Uhr deine Mittagspause einlegen. Aber eine ausgewogene Mahlzeit; noch bevor Du deine tägliche Arbeit erledigst, solltest Du Dir auf jeden Fall zu dir nehmen.

 

Tipp 5: Stressphasen gut koordinieren

Es gibt Tage, an denen man mit der Arbeit einfach nicht vorankommt. Dies führt zu weiterem Stress und daraus folgend zur Unproduktivität. Unser Tipp bei solchen Stressphasen ist es, die Ursache festzustellen und dagegen zu wirken. Sind es die Kinder? Dann raten wir in Stressphasen die Kinder auch mal einen Film schauen zu lassen. Somit kann vorübergehend ein Faktor minimiert und die Arbeit fortgeführt werden.

 

Home·of·fice, Home-Office [ˈhoʊm|ɔfɪs/]

Substantiv, Neutrum [das]

= [mit moderner Kommunikationstechnik ausgestattetes]

Büro im eigenen Wohnhaus

 

Tipp 6: Raus aus dem Pyjama!

Ein weiterer Tipp betrifft die Auswahl der Kleidung. Unsere Empfehlung ist es, das Private vom Beruflichen zu trennen. Das heißt nicht, dass Du in deinem Arbeitszimmer mit Anzug sitzen sollst. Nein, aber du solltest auch nicht den ganzen Tag in Pyjama und Jogginghose herumlaufen. Klar, es ist Dir überlassen, was Du während deiner Heimarbeit trägst. Aber Erfahrungen zeigen, dass man durch die Arbeitskleidung deutlich disziplinierter und konzentrierter arbeiten kann. Des Weiteren finden im Homeoffice auch Videokonferenzen mit Mitarbeitern, Kunden und anderen geschäftlichen Kontakten statt. Da ist es von Vorteil in angemessener Kleidung Präsenz zu sein.

 

Tipp 7: Ziele für die Woche definieren

Wer im Homeoffice arbeitet, sollte sich grundsätzlich befristete Ziele setzen. Diese können wichtige ToDos, Gesprächstermine oder auch eine persönliche Fortbildung sein. Somit sieht man am Ende einer Frist, ob man diese Ziele erreicht hat und kann dementsprechend daran arbeiten. Unser Tipp für Dich ist, dass du jede Woche neue Ziele definierst uns Sie dokumentierst (online/offline). Somit kannst du am Ende der Woche feststellen, ob du die Ganze Woche über produktiv warst oder nicht.

 

Tipp 8: Kommunikation mit Mitarbeitern

Unser achter Tipp für mehr Produktivität im Homeoffice ist, die Aufrechterhaltung der Kommunikation zwischen den Mitarbeitern*innen. Somit können Fragen geklärt, weitere Vorgehensweisen besprochen und das Gefühl des Arbeitens gestärkt werden. Ein weiterer hilfreicher Tipp an Dich ist, dass Du mindestens einmal die Woche ein JourFix (online/offline) mit deinen Mitarbeitern*innen organisierst. Zudem ist es auch ratsam, mit den einzelnen Mitarbeitern*innen in 1:1 in Kontakt zu bleiben.

 

Tipp 9: Ablenkungen meiden

Ein ausschlaggebender Faktor der Unproduktivität ist die ständige Ablenkung. Gerade im eigenen Haushalt findet man immer ein Grund zur Ablenkung -sei es die Familie, das Kochen, die Wäsche, das Fernsehen und viel mehr…

Daher solltest du dein Zeitplan strikt einhalten und andere eher unwichtigen Tätigkeiten im Nachhinein erledigen.

 

Tipp 10: Feierabend machen

Unser letzter Tipp: Mach Feierabend! Beende deine Arbeit auch um die Uhrzeit, wann Du es üblich im Büroalltag machst. Selbst wenn Du noch das eine oder andere erledigen möchtest!

 

Falls du noch mehr lesen und weitere Tipps suchst, raten wir DIR mal bei t3n vorbeizuschauen und das kostenlose Homeoffice Guide: Produktiv arbeiten trotz Corona

 

Aussagen des Autors geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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